
Setze auf klare Glasvasen, kleine Knospenzweige, Leinenservietten und sanfte Pastellreflexe. Wechsle schwere Oberflächen gegen helle Hölzer, reduziere visuelles Gewicht und lasse Luft zwischen Objekten. Ein einzelner Vintage-Krug mit Tulpen genügt, ergänzt von einem zarten Kerzenpaar. Kühle Metalle reflektieren Frühlingssonne, spiegeln zartes Grün ins Zimmer. Bewahre winterliche Stücke staubfrei auf und reserviere nur ein bis zwei verlässliche Übergangsteile, damit der Wechsel leicht, natürlich und freudig gelingt.

Maritime Anklänge entstehen mit Treibholz, gesammelten Muscheln, dickwandigen Wasserkaraffen und offenen Gefäßen. Textilien werden dünner, Muster großzügiger, Farben etwas gesättigter. Zitrusschalen trocknen auf einem Keramikteller und geben Duft ab. Achte auf UV-Licht: Empfindliche Stücke schütze mit Schatten oder rotiere öfter. Ventilation hält Kerzenwachs stabil. Eine große, lockere Gruppe darf stehen, solange sie leicht wirkt und genug Raum lässt, damit Sommerluft zwischen den Objekten fließen kann.

Jetzt zählen Gewicht, Struktur und Glanz. Messingkerzenständer, dicke Glaszylinder, geöltes Holz und gestrickte Textilien bilden Tiefe. Dunklere Töne rahmen Lichtinseln, Beerenzweige oder Zapfen bringen Natur hinein. Sicherheit bleibt Priorität: Kerzen auf stabile Unterlagen, Abstand zu Dekostoffen, gute Belüftung. Ein wiederkehrendes Element – etwa ein geerbtes Tablett – verankert die Szene. So entsteht Geborgenheit ohne Kitsch, getragen von langlebigen Stücken, die Jahr für Jahr verlässlich strahlen.
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